Die wichtigsten Funktionen einer Netzwerkkamera

Netzwerkkameras haben viele Funktionen von denen man gar nicht weiß, was sie beudeuten.

Im Folgenden Artikel stelle ich Ihnen die Funktionen der gängigsten Netzwerkkameras vor und erkläre was sie bewirken.

Netzwerkkamera Test: Auf welche Funktionen sollte ich achten?

WLAN-Funktion

Die Funktion erklärt sich von selbst, gehört trotzdem zu den wichtigsten Funktionen einer Netzwerkkamera. Die Wlan-Funktion ermöglicht es Ihnen, Ihre Kamera via Wlan mit Ihrem Netzwerk zu verbinden (Erklärung Wlan).

Nachtsichtfunktion

Infrarot (kurz: IR) LEDs beleuchten den eigentlich dunklen Bereich in einem für die Kamera sichtbaren Licht. Somit kann die Kamera ein kontrastreicheres Bild empfangen. Je mehr IR LEDs umso besser das Bild. Oft werden die IR LEDs durch einen WDR Sensor (Erklärung WDR-Sensor) unterstützt, um die Bildqualität zu steigern.

Infrarotwellen sind für das menschliche Auge unsichtbar und somit eine gute Option, um auch Nachts mit einer Netzwerkkamera unbemerkt ein Bild zu empfangen.

Zwei-Wege-Audiosystem

Das Zwei-Wege-Audiosystem ermöglicht es Ihnen, zu hören was im überwachten Raum passiert und über einen Lautsprecher mit den Personen in diesem Raum zu kommunizieren.

Netzwerkkameras mit einem Zwei-Wege-Audiosystem besitzen oft einen integrierten Lautsprecher sowie ein integriertes Mikrofon.

Bewegungserkennung

Auch diese Funktion erklärt sich im Prinzip von selbst. Die Kamera besitzt einen eingebauten Bewegungsmelder und kann somit Bewegungen im Raum erkennen und lokalisieren.

Bewegungsalarm

Bei einigen Kameras wird die Bewegungserkennung durch einen Bewegungsalarm ergänzt. Wenn dieser Bewegungsalarm ausgelöst wird, werden Sie in der Regel per E-Mail mit Bildern über den Status des Überwachungsbereichs informiert.

Zeitgesteuerte Alarmaktivierung

Manche Kameras besitzen eine zeitgesteuerte Alarmaktivierung, die es ermöglicht in gewissen Zeiträumen Bewegungen im Überwachungsbereich zu erkennen und zu lokalisieren. Durch eine Erkennung einer Bewegung wird der Bewegungsalarm ausgelöst.

Upload auf einen FTP Server

Viele Kameras bieten die Möglichkeit Bild-, Video- und Tonmaterial auf einen FTP Server hochzuladen.

FTP steht für „File Transfer Protocol“ und ein FTP Server bietet eine Speicherkapazität für Dateien jeglicher Art. Um sich einen FTP Server zuzulegen suchen Sie sich einen Webhoster. In der Regel nehmen diese meist nicht über 5€ im Monat für einen FTP Server.

PTZ – Pan, Tilt und Zoom 

Netzwerkkameras, die über eine oder mehr Achsen verfügen, besitzen eine PTZ Funktion, mit der Sie die Kamera individuell ausrichten können. Dies ist sehr nützlich, da Sie somit den Überwachungsbereich genauer festlegen können, als bei Netzwerkkameras die fest montiert sind.

Einige Netzwerkkameras bieten sogar die Möglichkeit an, verschiedene Kamerapositionen abzuspeichern und wie aufzurufen.

Integrierte Benutzeroberfläche

Eine integrierte Benutzeroberfläche ermöglicht den Zugriff auf Ihre Netzwerkkamera via Internetbrowser. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen integrierter Benutzeroberfläche und einer herkömmlichen Sicherheitssoftware.

Die integrierte Benutzeroberfläche rufen Sie in der Regel über die IP-Adresse der Netzwerkkamera auf.

DDNS-Adresse

Der Begriff „DDNS“ steht für Dynamic DNS. Diese Technik sorgt dafür, dass ein Gerät mit einer ständig wechselnden IP-Adresse stets unter derselben Domain aufrufbar ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

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